Molda.Wien – ein origineller Name und mehr

Auf der Messe ITB 2019 haben wir uns spontan entschieden, eine Website zu Moldova aufzubauen und mit »Molda.Wien« einen originellen Namen gewählt. Moldawien heisst offiziell Republik Moldau (rumänisch Moldova, russisch Молдавия), deshalb kommt es zu Verwechslungen mit dem gleichnamigen Fluss durch Prag (deutsch Moldau, tschechisch Vltava). Obwohl das Wort Moldawien von den Einheimischen dort mit der Sowjetzeit assoziiert wird, dominiert im Sprachgebrauch Deutschlands noch diese Namensform. Wien ist die Domainendung für die Stadt Wien, sie ging 2014 in Betrieb.

Stephan Zurfluh und Frieder Monzer lernten sich 2012 auf einer gemeinsamen Reise durch Moldawien kennen und schlossen Freundschaft. Die schönen Eindrücke werden ein Leben lang bleiben. Die Gastgeber hatten sich sehr engagiert und der Tourismus bringt Geld in ihr Land. Unser Projekt will auch Sie zum Besuch in Moldawien anregen. Das angeblich arme Land ist reich an fruchtbaren Böden und bunten Traditionen. Überall sind Wege von Walnussbäumen gesäumt. Die dritte (aktualisierte und erweiterte) Auflage von Monzers Moldova-Ratgeber für Touristen wird vom Trescher-Verlag Berlin vorbereitet und soll noch 2019 im Buchhandel erscheinen.

Wir basteln an einer Reise von Prag oder Wien nach Chișinău. Moldawien hat nie zum Einfluss der Habsburger gehört, doch die Moldawier schätzen die Deutschen, Österreicher und Schweizer sehr. Sie laden zum Besuch ein, der spaßige Domainname soll schon Vorfreude auf die Reise wecken.

Ins Boot haben wir das Unternehmen Tatrabis geholt. Dort werden Reiseprogramme ausgearbeitet, gern individuell für Sie zugeschnitten.

Unser Traum ist natürlich eine Kooperation mit Wien, durch gewachsene Beziehungen das Tor zum Südosten Europas. Das historische Bessarabien (benannt nach dem Fürstengeschlecht Basarab) ist übrigens nicht ganz identisch mit dem heutigen Moldawien, sondern bezeichnet das Gebiet zwischen den Flüssen Pruth und Dnister bis hinunter zur Schwarzmeerküste.